Debugging |
Eclipse |
Eclipse bietet zum Debuggen von Programmen eine eigene Perspective an, die
auch vom InstantView®-Plug-In genutzt wird.
Um die Perspective zu öffnen, können Sie von der InstantView-Perspective einfach
auf das "Open-Perspective"-Symbol
rechts oben klicken und "Debug" auswählen
(sofern nicht schon neben der "InstantView" die "Debug" Perspective direkt
auswählbar ist).
Innerhalb der Debug Perspective befindet sich im Menü ein Icon
, mit dem Sie das Debuggen
einstellen und starten können.
Hier können Sie über den Pfeil rechts daneben "Debug Configurations..."
auswählen, um das Debugging zu konfigurieren. Es öffnet sich ein neues Fenster "Debug
Configurations: Create, manage, and run configurations".
Dort können Sie im Baum auf der linken Seite auswählen entweder von Eclipse aus eine
neue ClassiX®-Instanz zu starten ("InstantView Project starten"),
oder sich zu einer bereits laufenden ClassiX®-Instanz zu verbinden ("Laufendes Instantview Projekt debuggen").
Hier wird zunächst auf die Möglichkeit eingegangen eine bereits laufende ClassiX®-Instanz zu
debuggen:
Innerhalb der bereits laufenden ClassiX® Instanz rechtsklicken Sie
bitte bei gehaltener Alt-Taste auf ein geöffnetes ClassiX® Fenster
und wählen Sie im neu geöffneten
Monitor Window die Schaltfläche "Enable Debugging"
.
Das Icon sollte sich nun grün färben, was anzeigt, das diese ClassiX®
Instanz zum Debuggen bereit ist.
In Eclipse erstellen Sie - falls nicht bereits eine Projekt spezifische
Debug-Configuration vorhanden ist - zunächst eine neue Debug-Configuration. Dazu doppelklicken
Sie im "Debug Configurations Fenster" auf "Laufendes Instantview Projekt debuggen" oder rechtsklicken auf dieses und wählen "Neu". Die
neue Configuration wird standardmäßig "New_configuration" genannt. Wir empfehlen
dies sofort umzubenennen, beispielsweise in den Namen des Projektes, welches Sie
debuggen möchten. Geben Sie anschließend das Hauptverzeichnis und den
Projekt-Namen ein, damit die benötigten Dateien korrekt gefunden werden können.
(Sollte eine Projekt spezifische Debug-Configuration bereits vorhanden sein,
wählen Sie diese bitte mit der Maus aus.)
Unter "Choose Process" werden alle erreichbaren ClassiX-Instanzen angezeigt.
Eclipse verbindet sich dabei per UDP und benutzt einen Port, der in den
Debug-Preferences eingestellt werden kann (default: 33333). Somit kann jede
beliebige Instanz im Netzwerk debuggt werden, sofern sie nur zunächst fürs
Debuggen aktiviert worden ist. Achten Sie jedoch darauf, dass Ihre Firewall den
Vorgang nicht blockiert.
Wählen Sie nun die gewünschte ClassiX-Instanz in der Liste "Choose Process" aus und klicken Sie auf "Debug".
Nun sind alle Vorbereitungen getroffen, um zu Debuggen. In der Debug-Perspective stehen Ihnen verschiedene besondere Views zur
Verfügung, die nun kurz erläutert werden:
Die Debug-View beinhaltet den Call-Stack, sowie Schaltflächen ("Resume", "Suspend",
"Terminate", "Disconnect", "Step ..."), mit denen der Ablauf des Debuggens
gesteuert werden kann.
Die Breakpoints-View präsentiert alle Breakpoints, die zurzeit
installiert sind. Sobald ein Breakpoint im Editor mittels "Toggle Breakpoint"
gesetzt wird, erscheint dieser hier und kann von hier aus aktiviert, deaktiviert
und gelöscht werden.
Die Variables-View zeigt die momentan benutzten Variablen an, die dann
inspiziert werden können.
Die Stack-View zeigt den momentanen Stack. Dabei ist zu beachten, dass
dieser Stack immer in dem Zustand des Call-Stack-Traces ist, der gerade im
Debug-View ausgewählt ist.
Die zu debuggende Instanz kann in einem der folgenden Zustände sein:
Die Zustände korrespondieren mit den Aktionen, die möglich sind:
Breakpoints können im Quellcode gesetzt werden, indem der Cursor auf einen Befehl gesetzt und im Kontextmenü "Toggle Breakpoint" ausgewählt wird. Der gesetzte Breakpoint erscheint dann in der Breakpoint-View und kann dort (de)aktiviert und gelöscht werden. (Löschen des Breakpoints ist auch durch nochmaliges Ausführen von "Toggle Breakpoint" möglich.)
Breakpoints werden in Eclipse standardmäßig nur zeilenweise durch einen blauen Punkt am linken Rand markiert. Um dies einzustellen, beachten Sie bitte unseren Hinweis in der Installationsanleitung.