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Eine Variantenstückliste und ebenso ein Variantenarbeitsplan zeichnen sich
dadurch aus, dass sie aus bedingten Positionen bestehen, die in Abhängigkeit
von Attributen aber auch durch Formeln ausgeprägt werden.
Erst beim Auflösen einer Stückliste werden diese upperen zu
"realen" Stücklistenpositionen aufgelöst und die Stammstückliste
wird zur Fertigungsstückliste. Somit können nur die Stammdaten upperen
enthalten.
Die Attribute, welche zur Ausprägung maßgeblich beteiligt sind, kommen hierbei vor allem aus dem Vorgängerbeleg der Auftragsposition sowie den weiteren höheren Auftragspositionen. Auf diese Art und Weise können ähnlich konstruierte Teile ein und die selbe Stückliste verwenden, obwohl sie nicht identisch aufgebaut sind.
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Beispiel
Als Beispiel dient eine Stückliste für eine Drehzerstäuber
mit Motor, welcher sowohl für Schiffe als auch für sonstige
Aufstellungsarten gefertigt werden kann. Ohne die Variantenstückliste müsste
man mindestens zwei Stücklisten anlegen, da sich der Motor je nach
Aufstellungsart unterscheidet. (Und zwei Teile natürlich, wenn es keine
Varianteteile geben würde.) |
Der Vorteil liegt hier vor allem in der Pflege der Stücklisten. Da ähnlich Stücklisten zusammengefasst werden, wird der Bearbeitungsaufwand minimiert, obwohl das Erstellen möglicherweise etwas komplexer/schwieriger ist.