Dieses Modul dient der Pflege von Angebots-/Auftragspositionen.
Vorweg sei gesagt, dass sich nach dem Anlegen der Auftragsposition der Ausgangsstatus nach der Bereitstellungsart des Teils richtet. Hat das Teil die Bereitstellungsart "keine Bereitstellung", so bekommt die Auftragsposition auch nicht den Bereitstellungsstatus und keine Disposition wird bei der technischen Freigabe eingeleitet.
Da Auftragspositionen unterschiedlich disponiert werden können, müssen auch
unterschiedliche Status vergeben werden. Anhand dieser kann anschließend erkannt
werden, wie diese Auftragsposition weiterverarbeitet und woher sie
bereitgestellt werden muss.
Da die Art der Disposition variabel ist, wird als Erkennung für den Status, in
den die Auftragsposition hineinlaufen soll, die bereits erstellten
Nachfolgebelege herangezogen. Dabei gibt es Prioritäten, die hier erläutert
werden sollen:
1. Fall: Hat eine Auftragsposition eine aufgelöste Fertigungsstückliste als Nachfolgebeleg, so geht die Auftragsposition in den Fertigungsstatus, egal, ob sie noch als Teildisposition eine Bedarfsanforderung oder Lagerzurücklegung hat.
2. Fall: Hat eine Auftragsposition keine aufgelöste Fertigungsstückliste, aber eine Bedarfsanforderung, so geht die Auftragsposition in den Bedarfsanforderungsstatus, auch wenn sie als Teildisposition noch eine Lagerzurücklegung hat.
3. Fall: Hat eine Auftragsposition einen Lagerzurücklegungsbeleg in voller Auftragspositionsmenge, so geht die Auftragsposition in den Lagerreservierungsstatus.
4. Fall: Hat die Auftragsposition noch überhaupt keine Nachfolgebelege und ist ein Textartikel, so geht die Auftragsposition in den im Mandanten eingestellten Standarddispositionsstatus, der für Textartikel dort festgelegt wurde.
5. Fall: Hat eine Auftragsposition noch überhaupt keine Nachfolgebelege und ist kein Textartikel, so wird die Standarddispositionsart des Teils für die Auftragsposition übernommen. Ist das Teil also ein dispositives Kaufteil, so wird bei der technischen Freigabe eine Bedarfsanforderung angelegt.
Hierbei ist folgendes zu beachten: Der Auftragspositionsstatus geht nur dann in "Bestellanforderung", wenn es bereits einen Nachfolgebeleg gibt. Vorher wird aber anhand der Regeln (Fall 4+5) im technischen Freigabefenster erkannt, welcher Nachfolgebeleg bei einer technischen Freigabe automatisch angelegt werden muss und welche Knöpfe standardmäßig eingeblendet werden.
Bei Fall 4+5 werden in der technischen Freigabe nur die Knöpfe der standardmäßigen Dispositionsart angezeigt. Bei den Fällen 1-3 werden nach genannter Priorität die Knöpfe der Dispositionsart angezeigt, die sich aus den Nachfolgebelegen ergibt
Allgemein
Attribute sind Daten der Auftragsposition, welche sowohl steuernde als auch informative Funktionen übernehmen. So kann über die Attribute das Variantenteil, welches sich wohlmöglich hinter der Auftragsposition verbirgt, aufgelöst/definiert werden, der Preis anhand einer Preistabelle ermittelt werden oder man kann dem Kunden durch den Andruck der Attribute Information zukommen lassen.
Lokale und globale Attribute
Lokale Attribute werden in der Auftragsposition direkt angelegt und sind
somit einmalig für diesen Beleg und alle Folgebelege nutzbar. Nach dem
Anlegen können sie in ihrer Form direkt (Rechtsklick) über die
Bearbeitungsmaske geändert werden.
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Globale Attribute werden entweder aus dem Verkaufsartikel direkt übernommen oder
können aus den Attributstamm eingefügt werden. Im Gegensatz zu den lokalen
Attribute können sie nur beschränk editiert werden. In der Regel bedeutet dies
nur den Wert und den Kommentar. Die restlichen Vorgaben, wie zum Beispiel das
ändern einer hinterlegten Tabelle, können nur im Attributstamm vorgenommen
werden.
In der Auftragsbearbeitung gibt es die Besonderheit, dass nicht alle Attribute
ihren Wert fest halten. Diese Attribute sind durch den Globus mit dem roten
Stativ gekennzeichnet und sind dadurch entstanden, dass zum Zeitpunkt des
Einfügens des Attributes eine übergeordnet Position das selbe Attribut besitzt.
In diesem Fall übernimmt das Attribut der Unterposition den Wert von der
Hauptposition. Ändert man nachträglich den Wert des Attributes der
Hauptposition, so wird dieser an alle Unterpositionen weitergereicht. Dies
geschieht solange bis der Wert des Attributes der Unterposition einmal manuell
verändert worden ist. Ab diesem Zeitpunkt ist der Wert konstant und das Attribut
wird mit einem Globus mit gelben Stativ angezeigt.
Wurde über das Optionenfenster eingestellt, dass die Attributwerte errechnet angezeigt werden, so erscheint in der Spalte "Wert" nicht die Formel, sondern der spontan errechnete Wert des Attributs.
Lieferanten-Nr Attribut
Bei einem Doppelklick auf das Attribut "Lieferanten-Nr." bzw. "supplierID"
wird geprüft, ob der in diesem Sachmerkmal eingegebene Wert einem Namen
eines Lieferanten entspricht und die Nummer des ersten passenden Lieferanten
übernommen. Wenn keiner gefunden werden konnte, öffnet sich die
Lieferantensuchmaske. Nach der Auswahl eines Lieferanten wird die
Lieferantennummer in den Wert des Attributes eingetragen.
Beim Speichern einer Auftragsposition wird nach "Lieferanten-Nr" Attributen auf der Auftragsposition gesucht, die noch nicht in eine Lieferantennummer umgewandelt wurden. Dies wird nun nachgeholt. Wurde ein Lieferant gefunden, wird das Attribut entsprechend gekennzeichnet und beim nächsten Speichern nicht noch einmal versucht, diesen neu zu ermitteln.
In Bedarfsanforderungen und Bestellungen für Teile, die keinen
A-Lieferanten haben, wird der Lieferant mit der in supplierID angegebenen
Nummer benutzt!
So ist es für Bestellteile ohne Hauptlieferanten möglich, bereits zur Zeit
der Auftragserfassung festzulegen, bei welchem Lieferanten bestellt werden
soll.
(siehe auch Beschreibung Preisermittlung
Bestellposition)
Ermitteln des Ursprungs eines globalen Attributes mit rotem Stativ
Die Ermittlung des Ursprungsattributes macht Sinn, wenn ein Attribut den
Wert von einem anderen Attribut erbt (
).
Möchte man nun im nachhinein ermitteln, in welcher Position das Attribut
gefunden wurde, kann man über das Kontextmenü die Funktion aufrufen.

Übernahme der Attribute in den Auftrag

Der jeweilige rote Pfeil zeigt, welcher Wert übernommen wird und welches Sachmerkmal gewrappt wird.
Es werden fünf Arten (Typen) unterschieden, wie Unterpositionen mit der Hauptposition zusammengesetzt werden (s. das Feld "Typ", das auf dem ersten Register "Angebots-/Auftragsposition" angezeigt wird, falls eine Hauptposition geladen wurde); dadurch werden die Preiskalkulationsregeln und Mengenberechnung festgelegt. Die Arten werden anhand folgendes Beispiels erklärt:
| Menge | Netto-Preis | Nettowert | |
|---|---|---|---|
| Gruppe | - | (automatisch berechnet) | |
| - Hauptposition | 2 Stück | (10.000 € / 1 Stück) | (je nach Typ, s. unten) |
| - - Unterposition 1 | 10 Stück | 300 € / 1 Stück | 3.000 € |
| - - Unterposition 2 | 4,5 kg | 8 € / 1 kg | 36 € |
| Typ | Beschreibung | Liefermenge auf Unterpositionen | Gruppensumme |
|---|---|---|---|
| 1 | Einzelpreise werden ignoriert, Einzelmengen multipliziert.
Kalkulatorisch gesehen verhält sich die Hauptposition als eine Einzelposition; Unterpositionen erklären z.B. technische Details und haben keine Einzelauswirkung auf den Preis; Liefermenge ist proportional der Hauptmenge. "In Worten":
Beispiel: |
U-Pos.1: 20 Stück U-Pos.2: 9 kg |
20.000 € (2 Stück x 10.000 €/Stück) |
| 2 | Einzelpreise werden ignoriert, Einzelmengen summiert.
Kalkulatorisch gesehen verhält sich die Hauptposition als eine Einzelposition; Unterpositionen erklären z.B. technische Details und haben keine Einzelauswirkung auf den Preis; Liefermenge ist unabhängig von der Hauptmenge. "In Worten": Beispiel: |
U-Pos.1: 10 Stück U-Pos.2: 4,5 kg |
20.000 € (2 Stück x 10.000 €/Stück) |
| 3 | Preis des Hauptteils wird aus Einzelpreisen ermittelt, Einzelmengen werden multipliziert. Der Basispreis auf der Hauptposition wird automatisch aus Unterpositions-Nettowerten zusammengerechnet und kann somit auch nicht manuell editiert werden; Liefermenge ist proportional der Hauptmenge.
"In Worten":
Beispiel: |
U-Pos.1: 20 Stück U-Pos.2: 9 kg |
6.072 € (2 Stück x (3.000 € + 36 €)/Stück) Basispreis auf Hauptposition wird auf 3.036 €/Stück gesetzt |
| 4 | Einzelpreise werden zum Hauptteilpreis addiert, Einzelmengen werden multipliziert.
Unterpositionen werden abhängig von der Menge der Hauptposition in die Gesamtsumme einkalkuliert; Liefermenge ist proportional der Hauptmenge.
"In Worten":
Beispiel: |
U-Pos.1: 20 Stück U-Pos.2: 9 kg |
26.072 € (2 Stück x 10.000 €/Stück + 2 x 10 Stück x 300 €/Stück + 2 x 4,5 kg x 8 €/kg) |
| 5 | Einzelpreise werden zum Hauptteilpreis addiert, Einzelmengen werden summiert.
Unterpositionen werden völlig unabhängig von der Hauptposition in die Gesamtsumme einkalkuliert; Liefermenge ist unabhängig von der Hauptmenge.
"In Worten":
Beispiel: |
U-Pos.1: 10 Stück U-Pos.2: 4,5 kg |
23.036 € (2 Stück x 10.000 €/Stück + 10 Stück x 300 €/Stück + 4,5 kg x 8 €/kg) |
| 6 | Einzelpreise werden ignoriert, Einzelkosten aus Unterteile,
Einzelmengen multipliziert Dieser Typ verhält sich bei der Kosten und Mengenberechnung genauso wie der Typ 1. Die Kosten ergeben sich allerdings aus den Unterpositionen. Anwendung findet dieser Fall, wenn ein VK-Set Beispielsweise immer zu einem Festpreis verkauft werden soll, die Kosten sich aber aus den tatsächlich verkauften Teilen des Sets ergeben sollen. |
siehe Typ 1 | siehe Typ 1 |
Die Auftragsbearbeitung in ClassiX bietet nicht nur umfangreiche und variable Möglichkeiten Preise zu kalkulieren bzw. entstehen zu lassen, sondern auch ein höchst mögliches Maß an Übersichtlichkeit. Dies ist notwendig, da der Preis in der Regel nicht nur ein einfacher Wert per Menge ist, der im Verkaufsartikel hinterlegt ist, sondern sich durch diverse Faktoren errechnet. Zu diesen Faktoren gehören Beispielsweise Mehr-/Minderpreise, Ab-/Zuschläge, Listenpreisbezogene Konditionen, Kundengruppenrabatte und Kunden-Artikel-Gruppenrabatte.
|
|
(Beispielkalkulation des Einzelpreises einer Auftragsposition) |
| Begriff | Definition |
|---|---|
| Basispreis | Der Basispreis ist die Kalkulationsgrundlage und wird
aus dem Verkaufsartikel oder einer mit dem Kunden getroffenen
Preisvereinbarung ermittelt. Ist dieser Preis ein komplexer Preis, so
entspricht der Basispreis dem ersten Glied der Preiskette. Unabhängig
der Form des Basispreises in den Stammdaten (Formel, Preistabelle, etc.)
wird der Basispreis in der Auftragsposition immer als Wert per Menge
ermittelt. |
| Mehr-/Minderpreis | Mehrpreise sind Preiserhöhungen, die sich aus Optionen
ergeben und in der Regel aus einem im Verkaufsartikel definierten
komplexen Preis ermittelt werden. Handelt es sich zum Beispiel um ein
Variantenteil, welches in verschiedenen Optionen zu kaufen ist, so
könnte für jede Zusatzoption ein Mehrpreis definiert werden. Mehrpreise
sind Listenpreisbezogene Konditionen. Dies bedeutet, dass sie den
ausgewiesenen Listenpreis verändern und somit dem Kunden nicht
mitgeteilt werden. |
| Listenpreis | Der Listenpreis ergibt sich aus dem Basispreis inklusive
der Mehr-/Minderpreise. |
| Mehr-/Minderpreis (Auftrag) | Im Auftragskopf oder in den Gruppen/Positionen können
prozentuale Zu-/Abschläge erfasst werden, welche die Option
"Listenpreis-bezogen" bekommen. Diese Konditionen werden auf jede
Auftragsposition umgelegt und erhöhen hier den ausgewiesenen
Listenpreis, ohne selber ausgewiesen zu werden. Der Listenpreis kann
einem Kunden somit künstlich erhöht werden, ohne dass ihm dieses
Mitgeteilt wird. diese Art der Konditionen wird somit auch oft als versteckte Kondition bezeichnet. |
| Listenpreis (Auftrag) | Aus dem Listenpreis inklusive der im Auftrag definierten
Listenpreis-bezogenen Konditionen ergibt sich der Listenpreis (Auftrag). |
| Ab-/Zuschlag | Auf Grundlage des Listenpreise können dem Kunden jetzt
noch Rabatte/Zuschläge gewährt werden. Im Gegensatz zu den bisher
erwähnten Konditionen werden diese Konditionen im Auftrag ausgewiesen
und somit dem Kunden mitgeteilt. |
| Einzelpreis | Aus dem Listenpreis inklusive der im Auftrag definierten
Zu-/Abschläge ergibt sich der Einzelpreis. Dies ist der Preis, den der
Kunde für das Produkt zu bezahlen hat. |
| Wert Zu-/Abschläge | Zusätzlich zu dem Einzelpreis, welcher sich
ausschließlich aus Zu-/Abschlägen als Wert per Menge ergibt, können noch
Zu-Abschläge als Wert hinzugefügt werden. Diese Konditionen kommen in
der Regel aus den Konditionen des VK-Artikels, nie aber aus dem VK-Preis
des Artikels. Natürlich können diese Zuschläge auch manuell in der
Auftragsposition erfasst werden. |
| Ausrufzeichen | Das Ausrufezeichen kennzeichnet eine Kondition, welche
manuell in der Auftragsposition erfasst worden ist. Beim automatischem
Preisvergleich - zum Beispiel durch das Ändern der Attribute - können
solche Konditionen ignoriert/geschützt werden. Die vom Vertrieb
erfassten Konditionen werden dann nicht automatisch gelöscht, während
der VK-Preis trotzdem automatisch aktualisiert wird. (siehe hier) |
| Stammpreis | Der Stammpreis ist der Preis, der aus dem Verkaufsartikelrolle übernommen wird. Der Stammpreis besteht immer aus einem Basispreis und kann zusätzlich über Mehr-/Minderpreise und Zu-/Abschlägen verfügen. |
Stammpreis / Stammpreisübernahme
Bei der Auswahl einer Verkaufsartikelrolle (Verkaufsartikel, Verkaufsset, Ersatzteil u.s.w.) werden auf die Position unter anderem ein Stamm-Verkaufspreis und Stammkosten nach folgenden Regeln übernommen:
1. Wenn bei dem Kunden, der auf dem Beleg-Kopf (Angebot oder Auftrag) im Feld "Kunde" angegeben ist, für den ausgewählten Artikel ein kundenspezifischer Preis hinterlegt wurde, dann wird der Preis übernommen, ansonsten der Standard-Verkaufspreis.
2. Wenn bei dem Kunden, der auf dem Beleg-Kopf im Feld "Kunde" angegeben ist, für die Artikelgruppe (Struktur "ITEMGROUPS"), zu der der Artikel gehört, ein Rabatt/Zuschlag definiert wurde, dann wird zusätzlich zu dem übernommenen Preis auch der Rabatt bzw. Zuschlag auf die Position übernommen.
3. Wenn der zu übernehmende Preis als ein komplexer Preis definiert ist, dann wird das erste Glied der Preiskette als ein Basispreis und die weiteren Glieder als Mehr-/Minderpreise (bei Bruttoart) bzw. Ab-/Zuschläge (bei Nettoart) auf die Position übernommen.
4. Ist ein zu übernehmendes Preisglied als variabel hinterlegt (eine Formel oder eine bedingte Tabelle), dann wird das Glied bei der Berücksichtigung der entsprechenden Angebots-/Auftragsattribute (alle Attribute von der Position und weiter "nach oben" zum Beleg-Kopf) berechnet, und das Ergebnis wird dann übernommen. Sollte das Ergebnis nicht berechenbar bzw. vom falschen Typ sein (Basispreis: ein Wert per Menge; Mehr-/Minderpreise, Ab-/Zuschläge: ein Wert per Menge oder ein Prozentwert erlaubt), dann wird das Preisglied bei der Übernahme übersprungen.
Weil später die Attributwerte in dem Angebot bzw. Auftrag geändert werden könnten, dann wird dafür gesorgt, dass die Verkaufs- bzw. Einstandspreise mit Stammdaten abgeglichen werden. Dafür gibt es folgende Möglichkeiten:
1. Werden Attribute oder Attributwerte auf einer Position geändert, dann wird beim Speichern der Position automatisch kontrolliert, ob die Stammpreise variabel sind (ein Glied mit einer Formel oder einer bedingten Tabelle) und wenn ja, dann ob die Preise auf der Position den Stammwerten entsprechen. Wenn Differenzen zum Verkaufs- oder Einstandspreis entdeckt werden, dann wird eine Meldung angezeigt, welche auf den Unterschied hinweißt. Wird die Meldung mit "Ja" bestätigt, dann wird der Preis auf der Auftragsposition angepasst.
2. Werden Attribute oder Attributwerte auf einer Hauptposition, Positionsgruppe oder auf dem Beleg-Kopf geändert, dann wird beim Speichern zuerst nicht kontrolliert, ob sich die Preise auf darunterliegenden Positionen von Stammangaben unterscheiden. Es ist allerdings möglich, nachträglich in dem Modul Angebots-/Auftrags Neukalkulation die Preise zu kontrollieren und korrigieren (neu aus Stammdaten holen) zu lassen.
Da jede Position mehrere Zu- und Abschläge besitzen kann, ist die Reihenfolge der Konditionen von wichtiger Bedeutung, wenn es sich um prozentuale Konditionen handelt. Ursache hierfür ist, dass die Konditionen kumulativ berechnet werden.
| Beispiel: | Ist die erste Position ein Zuschlag um 10%, werden dem Basispreis der
Auftragsposition 10 % hinzugerechnet. Die zweite Position ist ein Abschlag von
10%, das verleitet zu denken, dass es sich +-0 ausgleicht, jedoch bezieht sich
die zweite Position auf der Ergebnis der ihr vorangegangenen, wenn sie nicht
ausdrücklich dazu, durch setzen eines Hakens, angewiesen wurde. Dies wurde im
folgenden Beispiel in umgedrehter Reihenfolge nachgestellt:
|
Zu beachten ist außerdem, dass sich auch absolute Konditionen (-100€) auf den Einzelpreis auswirken. Er wird also, wie auch alle anderen Konditionen in den Positionen, mit der für die Position gespeicherten Menge multipliziert.
| Beispiel: |
Besitzt die Position Beispielsweise eine Menge von 10 Stück so beträgt der Positionswert 1100,00€ statt 1010,00€ |
Listenpreisbezogene Konditionen
Listenpreisbezogen Konditionen können dazu genutzt werden Zuschläge zu verstecken. Beim Drucken der Auftragsbestätigung wird dem Kunden der Listenpreis mitgeteilt, die "normalen" Konditionen, die ihm gewährt werden und der sich daraus ergebende Einzelpreis. Es wird ihm allerdings nicht mitgeteilt, wie sich der Listenpreis zusammen setzt und welche Konditionen hier hinein fließen.
Die Kalkulation der Soll-Kosten der Auftragsposition kann genau so transparent gestaltet werden wie die des VK-Preises.
|
|
(Beispielkalkulation der Preise und Kosten einer Auftragsposition) |
Begriffsdefinitionen
| Begriff | Definition |
|---|---|
| Basiskosten | Entspricht dem Basispreis, also dem ersten Glied der Kostenkette bei komplexen Kosten |
| Mehr-/Minderkosten | Konditionen die listenpreisbezogen sind |
| Herstellkosten | Basiskosten + Mehrkosten –
Minderkosten Bezugskosten bei Kaufteilen, Herstellkosten bei Fertigungsteilen |
| Ab-/Zuschläge | Konditionen die nicht listenpreisbezogen sind |
| Selbstkosten | Bezugskosten/Herstellkosten + Zuschläge – Abschläge |
| Soll-Kosten | Selbstkosten * Menge |
Anschließend an die Kalkulation des ganzen Angebotes/Auftrages wird die Erlösberechnung durchgeführt: Erlöse werden berechnet und auf den einzelnen Angebots-/Auftragspositionen (und auch auf alle anderen Knoten wie Positionsgruppen und Beleg selbst) gespeichert. Unter einem Positionserlös wird ein korrigierter Positionsnettowert verstanden, wobei die Korrekturen alle anderen nettobezogenen Konditionen sowie die Abweichung durch eine feste Summenangabe berücksichtigen. Dadurch ist die Summe aller Erlöswerte von Unterpositionen immer gleich dem Nettowert auf der jeweiligen Position.
Beispiel 1 (die einfachste Situation):
| Nettowert | zusätzlich | Erlösberechnung | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Basis | Fest | Ab-/Zuschl. | Verpackung | =Erlöswert | |||
| Angebot/Auftrag | 150,00 € | - | 150,00 € | 0 € | 0 € | 0 € | 150,00 € |
| - Position 1 | 100,00 € | - | 100,00 € | 0 € | 0 € | 0 € | 100,00 € |
| - Position 2 | 50,00 € | - | 50,00 € | 0 € | 0 € | 0 € | 50,00 € |
Beispiel 2 (feste Summe):
| Nettowert | zusätzlich | Erlösberechnung | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Basis | Fest | Ab-/Zuschl. | Verpackung | =Erlöswert | |||
| Angebot/Auftrag | 200,00 € | feste Summe = 200,00 € | 150,00 € | 50,00 € | 0 € | 0 € | 200,00 € |
| - Position 1 | 100,00 € | - | 100,00 € | 33,33 € | 0 € | 0 € | 133,33 € |
| - Position 2 | 50,00 € | - | 50,00 € | 16,67 € | 0 € | 0 € | 66,67 € |
Beispiel 3 (nettobezogener Gesamtrabatt):
| Nettowert | zusätzlich | Erlösberechnung | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Basis | Fest | Ab-/Zuschl. | Verpackung | =Erlöswert | |||
| Angebot/Auftrag | 142,50 € | Rabatt Netto 5% | 150,00 € | 0 € | -7,50 € | 0 € | 142,50 € |
| - Position 1 | 100,00 € | - | 100,00 € | 0 € | -5,00 € | 0 € | 95,00 € |
| - Position 2 | 50,00 € | - | 50,00 € | 0 € | -2,50 € | 0 € | 47,50 € |
Beispiel 4 (nettobezogener Positionsrabatt):
| Nettowert | zusätzlich | Erlösberechnung | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Basis | Fest | Ab-/Zuschl. | Verpackung | =Erlöswert | |||
| Angebot/Auftrag | 140,00 € | - | 140,00 € | 0 € | 0 € | 0 € | 140,00 € |
| - Position 1 | 90,00 € | Rabatt Netto 10% | 100,00 € | 0 € | -10,00 € | 0 € | 90,00 € |
| - Position 2 | 50,00 € | - | 50,00 € | 0 € | 0 € | 0 € | 50,00 € |
Beispiel 5 (nettobezogener Verpackungszuschlag):
| Nettowert | zusätzlich | Erlösberechnung | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Basis | Fest | Ab-/Zuschl. | Verpackung | =Erlöswert | |||
| Angebot/Auftrag | 157,00 € | Verpackung Netto 7 € | 150,00 € | 0 € | 0 € | 7,00 € | 157,00 € |
| - Position 1 | 100,00 € | - | 100,00 € | 0 € | 0 € | 4,67 € | 104,67 € |
| - Position 2 | 50,00 € | - | 50,00 € | 0 € | 0 € | 2,33 € | 52,33 € |
Beispiel 6 (komplex):
| Nettowert | zusätzlich | Erlösberechnung | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Basis | Fest | Ab-/Zuschl. | Verpackung | =Erlöswert | |||
| Angebot/Auftrag | 223,18 € | Rabatt Brutto 1%, Verpackung Netto 2% |
218,80 € | 0 € | 0 € | 4,38 € | 223,18 € |
| - Position 1 | 100,00 € | nicht rabattierfähig | 100,00 € | 0 € | 0 € | 1,99 € | 101,99 € |
| - Position 2 | 50,00 € | wird nicht berechnet | |||||
| - Position 3 | 120,00 € | - | 120,00 € | 0 € | -1,20 € | 2,39 € | 121,19 € |
Nachfolgebelege
Vertriebliche und technische Freigabe
Auftragspositionen werden vom Vertrieb (von unterwegs) angelegt. Anschließend werden die ganzen Hintergrundinformationen für diesen Auftrag eingeholt und gespeichert. Erst dann, wenn der Vertrieb weiß, daß diese Auftragsposition nun disponiert werden kann, gibt der Vertriebler die Auftragsposition über die "Freigabe Vertrieb" frei.
Diese Schritt hat folgende Auswirkungen:
Der nächste Schritt ist nun die technische Freigabe durch die Arbeitsvorbereitung oder den Disponenten.
Eine Auftragsposition mit einem Textartikel bekommt immer einen
Dispositionsstatus.
Eine Auftragsposition bekommt im Auftrag keinen Dispositionsstatus, wenn die
Position:
- eine Dienstleistungsposition ist oder
- einer Baugruppenset-Position untergeordnet ist oder
- eine PID-Position ist oder
- eine Verkaufsset-Position ist.
Ansonsten bekommt die Position einen Dispositionsstatus, wenn das (evtl. ausgeprägte)
Teil auf der Position ein nicht-dispositives Teil ist.
Ansonsten (das Teil ist ein Dispoteil) bekommt die Position einen
Dispositionsstatus, wenn:
- das Teil ein Kaufteil ist oder
- das Teil ein Fertigungsteil ist und eine Fertigungsrolle besitzt oder ein
Baugruppenset ist.
Sind in einem Set bedingte Unterteile enthalten, so erscheint beim Auswählen eines solchen Sets in eine Auftrags- bzw. Angebotsposition eine Meldung, die besagt, dass mindestens ein bedingtes Einzelteil vorhanden ist. Da die Auswahl der bedingten Einzelteile von den in der Position angegebenen Sachmerkmalen unter dem Reiter Zusatzdaten abhängen, müssen diese zuerst entsprechend eingestellt werden. Wenn dies geschehen ist, muss der Button "Generieren Anlagekomponenten" betätigt werden, der dann mittels der eingestellten Sachmerkmale die bedingten Unterteile in die Position einfügt. Es werden die im entsprechenden Set für ein Unterteil angelegten Sachmerkmale übernommen. Sind diese nicht eingegeben worden, zieht sich das System die Sachmerkmale aus dem Teilestamm. Für eine Position nicht relevante Einträge können dann manuell entfernt werden.
In der Auftragsposition gibt es die Möglichkeit, anhand kalkulatorischer Standardpreise die Marge bzw. den Deckungsbeitrag der Position zu ermitteln. Dafür wird in das Einstandspreisfeld bei Kaufteilen der Standardpreis aus der Bestellartikelrolle und bei Fertigungsteilen der Standardpreis aus der Fertigungsrolle der ausgewählten Teils gezogen.
Dieser kann per Hand geändert werden, um zu sehen, wie sich bestimmte Preisänderungen auf die Vorkalkulation auswirken. Die Bestellungen oder Bedarfsanforderungen, die aus dieser Auftragsposition resultieren, bleiben von dieser Änderung allerdings unberührt. Sie hat keine Auswirkung auf den weiteren Verlauf der Beschaffung des Teils.
Die vier Möglichkeiten der Übernahme aus der Handelswaredatenbank:
| Thema | Beschreibung |
|---|---|
| Ändern einer gestarteten, zu fertigenden Auftragsposition | Da unterschiedliche Teile ebenfalls unterschiedliche Stücklisten haben, kann nach dem Start des Fertigungsauftrags einer Auftragsposition diese nicht mehr geändert werden. Ist nun aber trotzdem eine Änderung des Teils auf der Kundenauftragsposition nötig, so gibt es dafür verschiedene Möglichkeiten. |
| Ändern des Teils oder umdisponieren bereitgestellter Mengen von nicht mehr benötigten Auftragspositionen | Transferieren einer bereitgestellten Menge von einer auf eine andere Auftragsposition |
| Eigenbeistellung | Soll für eine Auftragsposition eine Eigenbeistellung auf der Stufe 0 erfolgen. |
| Stornieren einer bereits vollständig bereitgestellten Auftragsposition | Eine Auftragsposition kann nicht storniert werden, solange
sie bereitgestellt ist. Als erstes muss man sich also darum kümmern, die für
diese Auftragsposition bereitgestellte Ware zurück ans Lager oder zurück an
den Lieferanten zu schicken.
Um selbst gefertigte Auftragspositionen zu stornieren sind zwei Wege möglich: Erste Möglichkeit:
Zweite Möglichkeit
|
| Menüpunkt | Beschreibung |
|---|---|
| Bearbeiten | - |
| : Auftrag | Öffnet die Editiermaske mit dem zur Position gehörenden Auftrag |
| : Position lokalisieren | Öffnet die Editiermaske mit dem zur Position gehörenden Auftrag und selektiert im Positionsbaum die aktuelle Position |
| : Beschreibung | - |
| : : Editieren | Je nach Typ der Artikelbeschreibung wird ein eigenes Fenster mit dem Text oder Word geöffnet. |
| : : Typ: Text | Wechselt den Typ das Artikelbeschreibung auf Text, wenn er zuvor vom Typ Word war. |
| : : Typ: Word | Wechselt den Typ das Artikelbeschreibung auf Word, wenn er zuvor vom Typ text war. |
| : : Lokale Artikelbeschreibung entfernen | Wird die Artikelbeschreibung mit einem Häuschen angezeigt, also lokal von der Auftragsposition gehalten wird, kann die lokale Beschreibung durch diesen Menüpunkt entfernt werden, um so auf die Standardbeschreibung der Rolle zu wechseln. (siehe auch Feldbeschreibung der Bezeichnung) |
| : Weiterverarbeitung | - |
| : : Freigabe Vertrieb | Vertriebliche Freigabe der Position |
| : : Freigabe Vertrieb Rücknahme | Nimmt die vertrieblich Freigabe der Position zurück |
| : : Auftragsposition stoppen | |
| : : Auftragsposition stoppen (Lieferstopp) | Die Auslieferung der Auftragsposirtion wird gestoppt. Der Status kann zurückgenommen werden, in dem man im Feld Lieferstopp das Datum entfernt. |
| : : Auftragsposition stornieren | |
| : Status der Position | |
| : : Dispostatus | Über diesen Menüeintrag kann man den Dispositionsstatus der
Auftragsposition setzen oder entfernen. Durch ein Häkchen wird angezeigt, ob
dieser Status gerade verbunden ist, oder nicht.
Achtung: Durch das Herausnehmen des Dispositionsstatus wird die Auftragsposition im Dispokonto nicht mehr geführt! Der Dispositionsstatus ist direkt mit der Verbuchung in das Dispokonto verkoppelt! Hinweis: Ist die Auftragsposition gestoppt oder storniert, so kann kein Status über diese Menüeinträge hinzugefügt oder verändert werden! (Siehe auch die Sicherheitshinweise dieser Seite!) |
| : : Lieferstatus | Über diesen Menüeintrag kann man den Lieferstatus der Auftragsposition setzen oder entfernen. Durch ein Häkchen wird angezeigt, ob dieser Status gerade verbunden ist, oder nicht. |
| : : Fakturastatus | Über diesen Menüeintrag kann man den Dispositionsstatus der Auftragsposition setzen oder entfernen. Durch ein Häkchen wird angezeigt, ob dieser Status gerade verbunden ist, oder nicht. |
| : Seriennummern | - |
| : : Einfügen | Öffnet die Selektionsmaske der Serienummern. Nach der Auswahl wird die Position in die Belege der Serienummer aufgenommen und die Seriennummer im entsprechenden Feld mit aufgeführt. |
| : : Manuell erfassen | Es öffnet sich die Editiermaske zur Erfassung einer neuen Seriennummer. die Maske wird hierbei mit den Daten der Position automatisch gefüllt. |
| : : Entfernen | Die Seriennummer wird aus dem Beleg entfernt. |
| : Konditionen | - |
| : : Einfügen | Es öffnet sich die Selektionsmaske der VK-Konditionen zur Auswahl einer Kondition. Hier sollten nur Rabatte/Zuschläge, Fracht oder Verpackungskonditionen ausgewählt werden. |
| : : Anlegen | Es wird je nach Auswahl des Untermenüs die entsprechende Editiermaske zum Anlegen einer lokalen Rabatte/Zuschläge, Fracht oder Verpackungskonditionen geöffnet. |
| : : Entfernen | Die selektierte Kondition wird entfernt. |
| : Merkmal | - |
| : : Einfügen | Es öffnet sich die Selektionsmaske zur Auswahl eines Attributes. Je nach Auswahl des Untermenüs wird die Position am Ende oder vor/hinter des selektierten Merkmals eingefügt. |
| : : Anlegen | Es wird je nach Auswahl des Untermenüs die entsprechende Editiermaske zum Anlegen eines lokalen Attributes geöffnet. |
| : : Entfernen | Die selektierten Attribute werden entfernt. |
| : : Erweitert | |
| : : : Bearbeiten | Lokale Attribute können u.a. über diesen Menüpunkt bearbeitet werden. |
| : : : Berechnen | Formel- und bedingte Attribute können über diesen Menüpunkt berechet werden. Vorrausetzung ist, dass alle benötigten Variablen im Auftrag gesetzt worden sind. |
| : : : Ursprung ermitteln | Sachmerkmale in den Unterpositionen |
| : Artikel | - |
| : : Artikel auswählen | Es öffnet sich die Selektionsmaske der ausgewählten VK-Rolle zum Einfügen in die bestehende Auftragsposition. Diese Funktion ist z.B. sinnvoll, wenn man nachträglich einer Position mit Textartikel ein "richtiges" Teil zuordnen möchte. |
| : : Artikeltyp ändern | Der einzufügende Verkaufsrollentyp wird durchgeschaltet. |
| : Schließen | Fenster schließen |
| Optionen | Optionsfenster aufrufen |
| Symbol | Beschreibung |
|---|---|
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|
Neue Position anlegen |
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Änderungen speichern |
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|
Position löschen |
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|
Vorschau der Maske drucken |
|
|
Beleghistorie anzeigen Befindet sich der Fokus nicht in der Positionslasche wird die Historie des Angebotes/Auftrages angezeigt, andernfalls die Beleghistorie der in der Positionslasche selektierte Position. |
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Teil anzeigen |
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Verkaufsartikel anzeigen |
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Kundenvereinbarung anzeigen |
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Lagerbewegungen anzeigen |
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Lagerbestand anzeigen |
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Dispo-Bewegungen anzeigen |
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Logistik-Konto anzeigen |
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Generieren Anlagenkomponenten |
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Position neu durchrechnen |
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Preisermittlung testen |
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Bedarfsanforderung aus der Position erstellen |
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Bedarfsanforderung erweitern |
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Bestellung aus der Position erstellen |
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Bestellung um Position erweitern |
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Freigabe Technik |
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Freigabe Vertrieb |
| Feld | Beschreibung |
|---|---|
| Auftragsposition | |
| : Nummer | Nummer der Auftragsposition |
| : Artikel | In diesem Feld wird der Verkaufsartikel oder eine andere Verkaufsrolle angezeigt. (Ersatzteil, Set, Dienstleistung, ...) |
| : Artikeltext | Hier wird die Artikelbeschreibung der Rolle angezeigt,
welche aber für jede Auftragsposition individuell angepasst werden kann.
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| : Stati | Hier werden die Status angezeigt. eine normale
Auftragsposition besitzt in der Regel die Dispo, Liefer- und Fakturastatus Unter der Stati-Liste erscheint manchmal der Text "Direktlieferung" oder "Keine Direktlieferung". Wenn als Nachfolger der aktuellen Auftragsposition eine Bedarfsanforderung existiert, und diese keine abweichende Lieferadresse hat, dann erscheint der Text "Keine Direktlieferung". Wenn die nachfolgende Bedarfsanforderung eine abweichende Lieferadresse hat, also z.B. vom Lieferanten direkt zum Kunden geschickt wird, dann erscheint der Text "Direktlieferung". |
| : : Bereits geliefert / Bereits erbracht |
Über das "Bereits geliefert" kennzeichnen hat man die
Möglichkeit eine Position auch ohne einen Lieferschein als Nachfolgebeleg in
den Status geliefert zu versetzen. Dies ist zum Beispiel bei
Dienstleistungsposition von Bedeutung, welche nicht zwangsläufig in einem
Lieferschein auftauchen müssen. Die Kennzeichnung als "Bereits geliefert" führt ebenfalls dazu, dass der Dispostatus durchgeschaltet wird und die Position somit auch aus dem Dispokonto verschwindet.
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| : Typ | Hat die Position Unterpositionen, so kann man hier die Art definieren, wie die Mengen und Preise berechnet werden sollen. |
| : Menge | Hier wird die Einzelmenge der Position angeben. (Nicht die Gesamtmenge, welche je nach Typ der Hauptpositionen mit den jeweiligen Mengen ausmultipliziert werden kann.) |
| : VK-Grundpreis | |
| : Abschlag | |
| : Nettopreis | |
| : 1. LS |
Ist dieses Häkchen gesetzt, so hat man die Möglichkeit, eine Teillieferung
für diese Auftragsposition zu planen. Steht schon bei der Anlage der Position fest, dass in mehreren Schritten geliefert werden soll, so kann man die Menge der ersten Lieferung in dieses Feld eintragen. Diese Menge wird dann in den ersten für diese Position erstellten Lieferschein geschrieben. Der zweite Lieferschein für diese Auftragsposition beinhaltet dann die restliche Menge. |
| : Lieferdatum | Das Datum zu dem geliefert werden soll. |
| : Versanddatum | Das Datum an dem die Ware versendet werden soll. |
| : Bedarf reservieren | Nur im Angebot sichtbar: Der Bedarf aller dieser Angebotsposition wird im Dispokonto reserviert. |
| : Freigabe Vertrieb | Nach der vertrieblichen Freigabe wird das Bearbeiterkürzel und das Freigabe Datum angezeigt |
| : Bereitstellungstermin |
Der Bereitstellungstermin ist ein wichtiges bzw. das wichtigste Datum im
Beschaffungsprozess der Auftragsposition. Anhand dieses Termins wird im Einkauf
bzw. in der Fertigung gesteuert zu wann die Ware besorgt werden muss, um
rechzeitig geliefert zu werden. Zeitlich liegt der Bereitstellungstermin also
immer kurz vor dem Versandtermin. Ändern de Bereitstellungstermins: Der Bereitstellungstermin kann beliebig in die Zukunft verschoben werden. Er darf nur nicht näher heran gelegt werden, als der jüngste Termin aller Nachfolgebelege. Beispiel: |
| : Faktura Datum | Das Datum an dem die Position fakturiert werden soll. |
| : Beschreibung | Interne Beschreibung |
| : Kundenref. | Beschreibung für den Kunden |
| : Belast. Lager | Bei Lagerware kann hier das Lager definiert werden, aus dem die Ware entnommen werden soll. In Kommissionierungsliste wird dann zum Beispiel dieses Lager angezeigt. |
| Zusatzdaten | |
| : Barcodenummer | Jede Auftragsposition bekommt eine eindeutige Nummer. Diese Nummer wird u.a. dazu verwendet um die Auftragsposition mit den dazugehörenden Seriennummern bei der Kommissionierung zu verknüpfen. |
| : Seriennummern | Die zur Auftragsposition gehörenden Seriennummern werden hier angezeigt. |
| : Merkmale | Auflistung der Merkmale der Position |
| : : Direkteingabe | Dieses Feld dient der Schnelleingabe von Attribute. Vorraussetzung ist, dass die Eingegeben Zeichenkette zum Finden eines eindeutigen Attributes führt. |
| : Stat.Gruppe | Angabe der Statistikgruppe der Position. Bei der Auswahl eines Artikels wird diese automatisch übernommen. |
| : Netzplan | |
| : Kostenstelle | Die Kostenstelle für den Fall, dass die Position auf eine andere Kostenstelle als im Auftrag definiert kontiert werden soll. |
| : Kostenträger | Der Kostenträger für den Fall, dass die Position auf ein anderes Projekt als im Auftrag definiert kontiert werden soll. |
| Einzelteile | |
| : Einzelteile | Auflistung der Unterpositionen der aktuellen Position. Unterpositionen machen nur Sinn, wenn es sich bei der Position um ein Set handelt. |
| : : Unterpositionen nicht drucken | Die Unterpositionen werden im Formular nicht mit angedruckt. |
| Produktion | |
| : Standard Stückliste | |
| : Ausgetauschte Stückliste | |
| : Produktionsdatum | |
| : Produktionsbeschreibung | |
| : Technische Freigabe | - |
| : : Freigabe Hinweis | |
| : : Kürzel | Kürzel des Mitarbeiters |
| : : Datum | Datum der Freigabe |
| Kalkulation (siehe oben) | |
| : Basis | - |
| : : Einstandspreis | Einstandspreis (auch Beschaffungspreis oder Bezugspreis) ist der Preis, zu dem das Unternehmen die Ware beschafft hat. |
| : : Aufschlag/Marge | Der Aufschlag in Prozent vom Einstandpreis, der zum
Gleichen aufaddiert wird um so den Basispreis zu ermitteln. Aufschlag: Basispreis = Einstandpreis + (Einstandpreis * Aufschlag) Marge: Die Differenz zwischen Einstand- und Basispreis in % |
| : : Basispreis | Der Basispreis für die Berechnung der VK-Preises. |
| : : EK/VK anpassen | Pflegt man die Felder "Aufschlag" und "Marge" hat die Auswirkungen auf den EK- oder VK-Preis. Über diese Gruppe kann gesteuert werden, welcher der Beiden angepasst werden soll. |
| : Gruppe Preispflege | In dieser Gruppe kann der in der Liste selektierte
Basispreis, Mehrpreis oder Zuschlag editiert werden. Wurde zu dem
selektierten Preis auch die dazugehörigen Kosten gefunden, so werden können
diese ebenfalls editiert werden. Wurden Änderungen vorgenommen, so sollten dieses sofort gespeichert werden. Wird direkt ein anderes Objekt in der Preisliste selektiert, so gehen die ungespeicherten Änderungen verloren, da immer nur das gespeichert wird, was in der Gruppe auch sichtbar ist. |
| : Liste Preisbildung | (siehe oben) Das in der Liste selektierte Objekt wird in der über der Liste liegenden Gruppe zur Bearbeitung des Wertes angeboten. Wird keine Kondition der Gruppe selektiert (Bsp.: "Mehrpreis (Auftrag)") so wird in der Gruppe immer der Basispreis zur Edition angeboten, da Konditionen des Kopfes auch nur über den Kopf editiert werden können. Per Doppelklick auf eine Kondition (Mehr-/Minderpreis oder Ab-/Zuschlag) kann diese editiert werden. |
| : Nicht berechnen | Die Position wird nicht berechnet und hat somit keinen Einfluss auf den Nettowert des Auftrages. Die Kosten der Position haben dennoch einen Einfluss auf das Soll1, Soll2 und das Plan-Ist. Steht eine Position auf nicht berechnen, so bekommt sie nicht den Fakturastatus und wird dementsprechend auch nicht in eine Rechnung übernommen. |
| : Alles Listenpreis-bezogen | Alle Konditionen verstehen sich auf den Listenpreis bezogen. |
| : Preise nicht ausweisen | Beim Drucken wird der Einzelpreis nicht mit ausgewiesen, obwohl er in den Nettowert mit einfließt. |
| : Konditionsberechnung | - |
| : : verpackungsfähig | Jede Position besitzt die Kennzeichen, ob sie
rabatt-, verpackungs- und/oder frachtfähig ist. Diese Kennzeichnung steuert
während der Kalkulation, ob ein prozentualer Rabatt/Zuschlag, Frachtzuschlag
oder Verpackungszuschlag auf die Position angewandt werden soll. Im Auftrag
und den Auftragsgruppen werden die Summen aufgeführt, welche Beispielsweise
eine Aussage über den rabattfähigen Wert der Gruppe geben. Besitzt die Gruppe nun einen prozentualen
Rabatt/Zuschlag, so wird dieser ausgehend von dem rabattfähigen Wert der
Gruppe und nicht vom Gesamtwert berechnet. Das Kennzeichen "pauschal LP anpassungsfähig" einer Position steuert, ob eine prozentualer, Listenpreisbezogener Zuschlag des Auftragskopfes oder einer anderen übergeordneten Position auf die aktuelle Position angewendet werden kann. Ist diese Eigenschaft nicht gesetzt, so wird der Listenpreis nicht geändert. (Außer durch Mehr- oder Minderpreise der Position) (siehe hier) |
| : : frachtfähig | |
| : : rabattfähig | |
| : : pauschal LP anpassungsfähig | |
| : Gesamtwerte | - |
| : : Einzelpreis | Einzelpreis = Listenpreis + Ab-/Zuschläge |
| : : Positionswert | Positionswert = Listenpreis x Menge |
| : : Aufschlag/Marge | Per Button umschaltbar wird hier die Marge oder der
Aufschlag angezeigt. Aufschlag: Positionswert = Einstandswert + (Einstandswert * Aufschlag) Marge: Differenz zwischen Positionswert und Einstandswert in Prozent |
| : : Selbstkosten | (sieh hier) |
| : : Soll-Kosten | (sieh hier) |
| Knopf | Beschreibung |
|---|---|
| Auftragsposition | |
| : Artikel | Es öffnet sich die Selektionsmaske der entsprechenden VK-Rolle zur Auswahl einer solchen. |
| : Artikeltext | Je nach Typ der Artikelbeschreibung wird ein eigenes Fenster mit dem Text oder Word geöffnet. |
| : Auffrischen | Ist die Artikelbeschreibung vom Typ Word kann dieser Button genutzt werden um die Platzhalter (Dokumentvariablen) aufzufrischen, sofern diese vorhanden sind. |
| :
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Einheitentabelle bearbeiten |
| : Freigabe Vertrieb | Vertriebliche Freigabe der Position |
| Zusatzdaten | |
| : Merkmale | - |
| : : Berechnen | Formel- und bedingte Attribute können über diesen Button berechet werden. Vorrausetzung ist, dass alle benötigten Variablen im Auftrag gesetzt worden sind. |
| : : Anlegen | Es wird je nach Auswahl des Untermenüs die entsprechende Editiermaske zum Anlegen eines lokalen Attributes geöffnet. |
| : : Einfügen | Es öffnet sich die Selektionsmaske zur Auswahl eines Attributes. Je nach Auswahl des Untermenüs wird die Position am Ende oder vor/hinter des selektierten Merkmals eingefügt. |
| : : Entfernen | Die selektierten Attribute werden entfernt. |
| : Stat.Gruppe | |
| : Netzplan | |
| : Kostenstelle | Öffne die Selektionsmaske zur Auswahl einer Kostenstelle für den Fall, dass die Position auf eine andere Kostenstelle als im Auftrag definiert kontiert werden soll. |
| : Kostenträger | Öffne die Selektionsmaske zur Auswahl eines Kostenträgers für den Fall, dass die Position auf eine anderes Projekt als im Auftrag definiert kontiert werden soll. |
| Einzelteile | |
| : Ersatzteile | - |
| : : Einfügen | Einfügen einer neuen Unterposition. Dies ist nur sinnvoll, wenn es sich bei der aktuellen Position um ein Set handelt. |
| : : Löschen | Löschen der selektierten Unterposition. |
| Produktion | |
| - | - |
| Kalkulation | |
| :
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Über diesen Button ist es möglich den Einzelpreis direkt anzupassen. Gibt man den neuen Einzelpreis in das entsprechende Feld ein, so wird die Differenz zum derzeitigen Einzelpreis als Kondition anlegen. Über das Kontextmenü kann man wählen, ob die Differenz als Prozent oder Wert per Menge abgelegt werden soll, die Standardeinstellung ist also unerheblich. |
| Statusbar | |
| : OK | Änderungen am Angebot/Auftrag-Objekt werden gespeichert. Wenn keine Änderungen getätigt wurden ist der Knopf gesperrt. |
| : Neu | Das Eingabefenster wird geleert. |
| : Löschen | Das angezeigte Angebot/Auftrag-Objekt wird gelöscht. |
| : Schließen | Das Fenster wird geschlossen, ohne Änderungen zu speichern. Wenn Sie die Änderungen sichern wollen, so müssen Sie den Knopf "OK" drücken. |
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Wenn in der Verkaufsrolle des ausgewählten Teils ein Positionsvariantenraster definiert wurde und sich die Position noch nicht unterhalb einer Positionsvariantengruppe befindet, kann über dieser Position eine Positionsvariantengruppe erstellt werden. Mehr zum Thema Positionsvariantengruppe |
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Bearbeitungsmaske der vorherigen Auftragsposition öffnen |
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|
Bearbeitungsmaske der nächsten Auftragsposition öffnen |
| Menüpunkt | Beschreibung |
|---|---|
| Bearbeiten | - |
| : Standardeinstellungen setzen | alle geänderten Einstellungen werden zurück gesetzt auf Standard |
| Feld | Beschreibung |
|---|---|
| Basisdaten | |
| : Attributbeschreibung editieren | - |
| : : zulassen | Beim Oboxedit wird das entsprechende Feld nicht gesperrt |
| : : nicht zulassen | Beim Oboxedit wird das entsprechende Feld gesperrt |
| : Attributberechnung optimieren | - |
| : : Ja | An den Stellen, an den auf die berechneten Werte der Attribute zugegriffen wird, - wie der Berechnung der Preise und Kosten - werden bei bedingten Attributen Zwischensummen gebildet. Der Vorteil liegt in der Zeitersparnis, da nicht für jeden bedingten Preistabelleneintrag die Formeln neu berechnet werden müssen. |
| : : Nein | |
| : Rekursive Set-Auflösung erlauben | - |
| : : Ja | Diese Option gilt für das Generieren der
Komponenten der Sets, welche selbst wiederum Sets enthalten. Ist diese
Option deaktiviert, werden die Sets der Unterpositionen nicht direkt,
automatisch aufgelöst. Der Vorteil liegt darin, dass man zuerst die
Attribute des generierten Sets pflegen kann, bevor man dieser wiederum
auflöst. Sind aber bereits alle Attribute der Untersets auf der Hauptposition, welche es aufzulösen gilt, definiert, so ist ein setzen der Option möglich . |
| : : Nein | |
| : Errechneten Wert der Attribute anzeigen | - |
| : : Ja | Ist diese Option aktiviert (Einstellung "Ja"), so werden bei Formel- und bedingten Attributen in der Spalte "Wert" nicht die Formel, sondern der ermittelte Wert angezeigt. So kann eine schnelle Übersicht aller Attributwerte für die aktuelle Auftragsposition erreicht werden. Bei sehr umfangreichen bedingten Sachmerkmalen kann es allerdings einige Zeit dauern, bis alle Attribute errechnet wurden, daher ist die Standardeinstellung "Nein". |
| : : Nein | |
| : Einzelpreiskorrektur vornehmen als | - |
| : : Prozent | Pflegt man das Feld Einzelpreis in der ersten ("Auftragsposition") oder letzten ("Preiskalkulation") Lasche, so wird die Differenz zum aktuellen Einzelpreis als Kondition angelegt. Über diese Voreinstellung kann gesteuert werden von welchem Typ (Prozent oder Wert per Menge) die Kondition sein soll. |
| : : Wert per Menge | |
| : Optionen: Preisvergleich | - |
| : : Manuell angelegte Konditionen beim Preisvergleich ignorieren | Konditionen, welche manuell in die Auftragsposition eingefügt wurden und somit durch ein rotes Ausrufezeichen gekennzeichnet sind, werden beim Preisvergleich ignoriert. Es werden also ausschließlich Abweichungen gegen den Basis VK-Preise vorgenommen. |
| : : Preise nach der vertrieblichen Freigabe nicht mehr aktualisieren | Nach der vertrieblichen Freigabe findet keine automatische Anpassung der Preise statt. Die Kosten sind hiervon unberührt. Nur wenn bewusst über den Neukalkulationsbutton die Funktion aufgerufen wird, wird der Preis der Position mit dem Basispreis verglichen. |
| : Spezifikationsnummer automatisch generieren | - |
| : : ja | (siehe hier) |
| : : nein | |
| Knopf | Beschreibung |
|---|---|
| OK | Die Einstellungen werden gespeichert und das Fenster wird geschlossen. |

Lagerreservierung für ein Teil mit extra Angabe
eines nicht dispositiven Lagerplatzes: (Techn. Doku.)
Wenn in einer Auftragsposition ein Lagerplatz ausgewählt wurde, der nicht
dispositiv ist, dann wird die Auftragsposition nicht im Dispokonto des Teils
verbucht!!!
(
Transaktionsbeschreibungen SALES_ORDER_ITEM um Bedingung ergänzt:
&if(has(stockSpace.owner.stockEnum))!Bit(stockSpace.owner.stockEnum,
2) else true
)
Gültigkeit und last.itemPointer
Bei jedem Buchen einer Auftragsposition wird das Teil ermittelt, welches sich hinter der Rolle verbirgt und in last.itemPointer gespeichert. Dies ist notwendig, da auf Grund von Attributänderungen (Variantenteilen) und der Gültigkeit (Austauschobjekten) nicht immer das salesItem.item-Objekt das entsprechende Teil ist und als konstant betrachtet werden kann.
Folgende Aufstellung beschreibt, wie das Teil (last.itemPointer) ermittelt wird.
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VK-Rolle -> Einzelteil |
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|---|---|
| Einzelteil ist gültig | Es wird mit dem Einzelteil weitergearbeitet. |
| Einzelteil ist ungültig ohne Austauschobjekt | Das Einfügen der Rolle wird mit Meldung abgebrochen. |
| Einzelteil ist ungültig mit Austauschobjekt | Es wird mit dem Austauschobjekt weitergearbeitet. |
| VK-Rolle -> Variantenteil mit aufgelöstem Unterteil | |
| Variantenteil gültig, Unterteil gültig | Es wird das Unterteil als last.itemPointer gesetzt. |
| Variantenteil gültig; Unterteil ungültig, ohne Austauschobjekt | Es wird das Variantenteil als last.itemPointer gesetzt. |
| Variantenteil gültig; Unterteil ungültig, mit Austauschobjekt (Einzelteil) | Es wird das Variantenteil als last.itemPointer gesetzt. Dieser Fall darf gar nicht auftreten, da man über pattern des Austauschobjektes nicht zum Variantenteil gelangt. |
| Variantenteil gültig; Unterteil ungültig mit Austauschobjekt (Unterteil der gleichen Variante) | Es wird das Variantenteil als last.itemPointer gesetzt. Fehler !!! |
| Variantenteil ungültig, ohne Austauschobjekt; Unterteil gültig | Das Einfügen der Rolle wird mit Meldung abgebrochen. |
| Variantenteil ungültig, ohne Austauschobjekt; Unterteil ungültig, ohne Austauschobjekt | Das Einfügen der Rolle wird mit Meldung abgebrochen. |
| Variantenteil ungültig, mit Austauschobjekt (Einzelteil); Unterteil gültig | Es wird das Austauschteil des Variantenteils als last.itemPointer gesetzt. |
last.itemPointer wird immer gesetzt, selbst wenn das Variantenteil nicht aufgelöst werden kann. Außer es handelt sich um einen Textartikel.
last.itemPointer wird eingefroren, wenn die Auftragsposition technisch
freigegeben worden ist oder relevante Nachfolger hat.
Relevante Nachfolger sind:
- Fertigungsstücklisten
- Lagerrückstellungsbelege
- Bedarfsanforderungen/Bestellungen, die kein Werksauftrag sind oder storniert
wurden.
Wird nachdem last.itemPointer durch genannte Bedingungen eingefroren wurde versucht eine Bedingung, die Einfluss auf last.itemPointer haben könnte, zu verändern, so erhält der Anwender eine entsprechende Meldung.
offorder.mod
-
Neben der Beschränkung der Zugriffsrechte über die Klasse und deren Datenfelder kann das Modul über einige der empfangenen Messages in seiner Nutzung beschränkt werden.
| Message | Parameter | Funktion | Security |
|---|---|---|---|
| Message | Parameter | Funktion | Empfangs-Modul |
|---|---|---|---|
offoredt.mod
-
Neben der Beschränkung der Zugriffsrechte über die Klasse und deren Datenfelder kann das Modul über einige der empfangenen Messages in seiner Nutzung beschränkt werden.
| Message | Parameter | Funktion | Security |
|---|---|---|---|
| CHANGE_ORDER_ITEM_STATE_MANUALLY | Wird testweise aufgerufen, bevor ein Status einer Auftragsposition manuell hinzugefügt oder entfernt wird | Soll ein Benutzer nicht die Berechtigung haben, Status zu einer Auftragsposition hinzuzufügen oder zu entfernen, muss diese Message gesperrt werden | |
| Message | Parameter | Funktion | Empfangs-Modul |
|---|---|---|---|
offorsel.mod
-
Neben der Beschränkung der Zugriffsrechte über die Klasse und deren Datenfelder kann das Modul über einige der empfangenen Messages in seiner Nutzung beschränkt werden.
| Message | Parameter | Funktion | Security |
|---|---|---|---|
| Message | Parameter | Funktion | Empfangs-Modul |
|---|---|---|---|