Updates (Modulaustausch)
Updates in ClassiX werden als Diffs bezeichnet. Diffs werden in
regelmäßigen Abständen von ClassiX erstellt und enthalten alle Änderungen
(Modulerweiterungen, DLL Erweiterungen und Fehlerkorrekturen), die seit dem
letzten Software-Stand (dem letzten Diff) vorgenommen wurden. Die Diffs werden kundenindividuell erstellt,
somit kann der Zyklus des Austausches von Kunde zu Kunde unterschiedlich sein.
1. Auslieferung Diffs
Das Diff ist eine Zip-Datei, welche per Email oder per Dateitransfer dem
Kunden übermittelt wird. Enthält das Diff neue DLLs (Programmbibliotheken), so ist auf Grund deren Größe
eine Auslieferung per Email nicht möglich. DLLs werden separat über FTP Server
zur Verfügung gestellt.
Der Name der Zip-Datei besteht aus dem Kundenkürzel und aus der fortlaufenden
Diff Nummer selber (z.B.: KUNDE-4.4.111.zip ist das 111. Diff für
KUNDE).
2. Analyse des Diffs
Das Diff enthält immer eine Datei changes.html. In dieser Datei ist beschrieben,
welche Änderungen seit dem letzten Diff vorgenommen wurden. Auf Grundlage dieser
Datei
- müssen eventuell notwendige Daten-Updates oder Reorganisationsläufe
angestoßen werden
- können die durch die Änderungen betroffenen Anwenderbereiche über die
Änderungen informiert werden
- können eigene Tests bezüglich der
Änderungen vorgenommen werden.
3. Testen des Diffs
Ein Diff, welches von ClassiX ausgeliefert worden ist, ist bereits einer
Qualitätssicherung unterzogen worden. Trotzdem sollte das Diff vor der Übernahme
in das Echtsystem erst in ein Testsystem eingespielt werden. Je nach
Supportmodell muss auf diese Weise vom Kunden selbst noch einmal kontrolliert
werden, ob die im Standard durchgeführten Änderungen mit den kundenindividuellen
Anpassungen harmonieren. Zudem sollte man sich erst im Testsystem einen
Überblick über die Änderungen verschaffen und auch anhand des Testsystems die
Änderungen Schulen, bevor das Diff direkt ins Echtsystem übernommen wird.
Hinweis: Ein separates Testssystem ist nicht nur durch eine eigene
Testdatenbank sondern auch durch eigene Modul- und DLL- Verzeichnisse etc.
gekennzeichnet.
4. Einspielen des Diffs
Das Einspielen des Diffs im Echtsystem unterscheidet sich nicht mit dem des
Einspielens im Testsystem. Das erforderliche Vorgehen braucht daher hier nur
einmal beschrieben zu werden:
- Das Einspielen eines neuen Diffs ist nur dann vorzunehmen, wenn alle vorherigen
Diffs auch eingespielt worden sind. Es ist also vor dem Einspielen darauf zu
achten, dass die aktuelle AppsWH Version (die Nummer des letzten Diffs) der direkte Vorgänger der
neu einzuspielenden Diff Version ist.
- Die Zip Datei ist in ein separates Verzeichnis zu extrahieren. In der
Regel heißt dieses Verzeichnis "Label", befindet sich unterhalb des Classix
Verzeichnisses und liegt somit auf gleicher Ebene wie das Hauptverzeichnis (CX_ROOTDIR)
des Echtsystems. ( ../ClassiX/Label)
- Nach dem Entpacken der Zip Datei kann man erkennen, dass neben Ordnern
wie AppsWH, System, usw. (die Anzahl und der Name der Ordner kann je nach
Diff Umfang unterschiedlich sein) in einem Diff die Datei changes.html
immer enthalten ist.
- Anhand dieser changes.html Datei ist das Diff zu analysieren. Diese
Datei wird per Doppel-Klick im Browser angezeigt. Gleich unterhalb des
ersten Titels "Jobs" kann man per Hyper-Link direkt zu den Beschreibungen
der im Diff enthaltenen Änderungen gelangen (jump to changes...).
- Es ist sich vor dem Einspielen ein Überblick zu verschaffen, welche
Maßnahmen nach dem Übertragen der Dateien in das System zu ergreifen sind.
Enthält z.B. das Diff Dateien vom Typ Workflows (*.wfl),
Transaktionsbeschreibungen (*.txn) oder
Berichte/Reports (*.rpt), so müssen diese unmittelbar nach dem Einspielen
des Diffs über die entsprechenden Module importiert werden.
Einträge mit einer Kennung "+++++++" sind besonders zu beachten. Es handelt
sich hierbei um Hinweise, welche Arbeiten nach dem Übernehmen der Dateien
unbedingt durchgeführt werden müssen.
- Nun werden die Dateien übernommen: alle Dateien und Ordner im extrahierten Verzeichnis
sind in das Verzeichnis ROOTDIR (./ClassiX/"Kunde") zu kopieren.
- Sollten DLLs mitgeliefert worden sein, ist folgendermaßen zu verfahren:
DLLs sind Programmbibliotheken, die sich im Regelfall im Verzeichnis
..\ClassiX\KUNDE\Bin befinden (siehe hierzu auch die
Gesamtübersicht über die
Ordner). Sinnvollerweise werden unterhalb des Bin-Verzeichnisses weitere
Unterverzeichnisse angelegt, um verschiedene Programmstände verwalten zu
können.
Steht eine neue DLL Version zur Verfügung, so kopiert man sich das bisher
aktuelle Unterverzeichnis und benennt dieses entsprechend der neuen
Release-Nummer der DLLs um. Anschließend kopiert man den neu gelieferten
Programmstand in das eben umbenannte Unterverzeichnis.
Zum Abschluß muss die Datei zum Starten von ClassiX
(..\Classix\KUNDE\Projects\KUNDE.bat) unter dem Eintrag CX_BIN=... angepasst
werden.
5. Nacharbeiten
Nach einem Neustart stehen Ihnen die Modul- und Programmänderungen zur Verfügung.
Achten sie bitte im Startbildschirm gleich auf die Anzeige der DLL und AppsWH Versionsnummern.
Diese sollten den gerade eingespielten Versionen gleichen.
Nun müssen auch gleich die eventuell anstehenden Aufgaben durchgeführt werden: