Installation von ObjectStore

Installation von ObjectStore 7.1/7.3

Bitte die Datei ObjectStore_WIN32VC90_71.exe bzw. PROGRESS_OBJECTSTORE_7.3.0_WIN_32_VS2008 lokal entpacken und dort das Setup aus dem Verzeichnis Win_32_VS_2008 starten.

Die Lizenzabfrage wird bestätigt und falls noch das vorherige Release ObjectStore 6.3 läuft wird dieser Dienst automatisch nach Abfrage beendet.

Dann Installationsoption "Custom" auswählen und im nächsten Fenster das Häkchen "Java Interface" setzen (für OSDBProf und osgc).

Da der Serverparameter "Authentication required" bei der Installation NICHT verändert werden darf, bitte die Einstellungen so belassen:

Nachdem das Logfile nach der Installation initialisiert wurde, kann dieser Wert durch erneuten Aufruf des Setups verändert werden. Dazu später mehr.

ObjectStore 7.1: Unter Windows 7 und Windows 2008 R2 muss vor der Initialisierung des Logfiles das aktuelle Servicepack eingespielt werden. Die folgende Abfrage nach Initialisierung des Logfiles ist also zu verneinen, die Dienste dürfen noch nicht gestartet werden. Nach der restlichen Installation wie im Folgenden beschrieben das aktuelle Servicepack installieren und anschließend von der Kommandozeile mit "osserver -con -i" das Logfile initialisieren. Daraufhin müssen die ObjectStore-Dienste (Server und CacheManager) manuell gestartet werden.

Es erscheint die Abfrage, ob das Logfile jetzt initialisiert werden soll. Diese Abfrage ist mit "YES" zu beantworten. Erscheint die folgende Meldung, so ist das Setup zu beenden, dann ObjectStore 7.1 komplett wieder zu deinstallieren und anschließend mit Administratorrechten und im Windows XP Kompatibilitätsmodus erneut zu starten:

Erscheint eine Meldung "Initialized the server logfile successfully" ist alles in Ordnung. Die Abfrage, ob der Dienst jetzt gestartet werden soll, bitte mit "NO" beantworten, da gleich noch einmal die Serverparameter geändert und ein Patch eingespielt werden soll.

Abfrage "Start automatically" bitte mit "YES" bestätigen.

Nach der Installation über das Windows Startmenü das ObjectStore Setup ausführen, dort die Option "Set Up Server" auswählen:

Dann "YES - change Server parameters"

 

Dann "Authentication Required" markieren und auf der rechten Seite "Edit Value" auswählen:

Dort "None" eingeben und mit OK bestätigen. Alle weiteren Optionen so belassen, wie sie voreingestellt sind.

Mit ObjectStore 7.1 Servicepack 11 hat der Server eine zusätzliche Funktion eingebaut  bekommen, mit der bei einem Commit geprüft wird, ob die Metadaten in Ordnung sind. Dadurch sollen Korruptionen in den Metadaten rechzeitig entdeckt und verhindert werden. Um diese Funktion zu aktivieren muss eine Umgebungsvariable gesetzt werden:

OS_CHECK_METADATA_AT_COMMIT = 1

Damit diese Variable für den ObjectStore-Serverdienst aktiv wird, muss sie entweder als System-Variable gesetzt und der Server gebootet werden, oder die Variable wird in der Registry unter "HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Progress Software Corporation\ObjectStore 7.0\Environment Variable" eingetragen (der ObjectStore-Serverdienst muss neu gestartet werden). Bitte prüfen Sie nach dem Start z.B. mit dem ProcessExplorer, ob die Umgebungsvariable im Prozess osserver.exe gesetzt ist.
 

Patch installieren (nur ObjectStore 7.1)

Jetzt muss noch der letzte Patch eingespielt werden. Zu diesem Zeitpunkt ist es 7.1.0.12. ObjectStore-Patches sind in der Regel einfache zip-Files, die über die Installation in das ObjectStore-Installationsverzeichnis (C:\ODI_7.1\) entpackt werden. Alle dort bereits vorhandenen Dateien werden überschrieben. Für diesen Vorgang müssen die ObjectStore-Dienste (Server- und Cache-Manager) gestoppt sein.

Anschließend können die ObjectStore-Dienste gestartet werden (Windows Neustart bei Unsicherheit).

Installation von ObjectStore 6.3

Nach dem Starten der ObjectStore Installationsdatei startet automatisch das ObjectStore-Setup.

Der Installationspfad sollte auf der Standardeinstellung C:\ODI belassen werden.

Nun bitte im folgenden Dialog 'Custom' auswählen:

 

Die Haken können in ihrer Voreinstellung belassen werden. Um Plattenplatz zu sparen, kann das Java Interface deaktiviert werden:

Wenn osgc auf dem zu installierenden Rechner ausgeführt werden soll muss das Java-Interface mit installiert werden!



 

Im nächsten Dialog bitte 'Both client and server' auswählen

 

In den nächsten beiden Dialogen einfach weiter klicken, die Installation startet.

Dann folgende Änderungen vornehmen: 'Yes' auswählen:

 

Dann Eintrag 'Authentification required' auswählen:

Ab Windows 2003 und ObjectStore 7.1 darf dieser Wert bei der Installation nicht verändert werden. Sonst kann ObjectStore das Transaction-Logfile nicht initialisieren.

Auf diesen System bitte zunächst die Installation abschließen und nach Initialisierung des Logfiles
* das Setup-Programm erneut ausführen,
* Ändern Server-Parameter auswählen
* erst jetzt den Server-Parameter "Authentication required" auf "None" setzen.



 

Und den Button 'Edit Value' klicken und Wert 'None' eingeben::

 

Mit dem OK Button bestätigen und in der nächsten Maske Einstellung belassen:

 

In der nächsten Maske Einstellung auf 'Yes' zum Initialisieren ändern:

 

Dann den Pfad an das am Anfang angegebene Verzeichnis anpassen:

Ab ObjectStore 7.1 wird das Transaction-Log standardmäßig im ObjectStore-Root-Verzeichnis (c:\ODI_7.1) angelegt. Aus Performance-Gründen kann es Sinn machen, das Logfile auf eine eigene Fetsplatte zu legen.



 

Server automatisch starten lassen:

 

Nächsten Dialog mit 'Ja' beantworten:

 

Nachdem bestätigt wurde, wird im nächsten Dialog der Haken bei View the readme file rausgenommen und das Setup beendet.

 

Hinweise zur Installation auf Windows Vista (für ObjectStore 6.3):

Nach der Installation auf Windows Vista öffnen Sie die Dienste über den Taskmanger:

Klicken Sie auf den Knopf "Dienste" ganz unten rechts. Die Diensteverwaltung öffnet sich.

Markieren Sie den ObjectsStore Cache Manager und klicken auf die rechte Maustaste. Wählen Sie im aufpoppenden Menü "Eigenschaften" aus.
Auf dem neuen Fenster wechseln Sie auf den Fensterreiter "Anmelden". Wählen Sie die Auswahl "Dieses Konto" aus und tragen den lokalen Administratornamen mit Passwort ein.

Bestätigen Sie mit OK und starten den Diest neu.

Wiederholen Sie dasselbe für den Dienst "ObjectsStore Server"

Anschließend muss die Umgebungsvariable OS_SCHEMA_PATH bei den Systemvariablen mit dem Pfad zu den 4.4er DLLs eingetragen werden:

Anschließend ist ClassiX auch unter Vista lauffähig.

 

Hinweise zur Installation auf einem Terminalserver

Bekannte Probleme:

Es kam vor, dass ein Benutzer über Remote die Anwendung nicht starten konnte, weil eine ObjectStore Fehlermeldung kam.

Dieses Problem konnte gelöst werden, indem die Benutzergruppe "Remotedesktopbenutzer" in die lokale Sicherheitsrichtline zum Erstellen von globalen Objekten übernommen wurde:

Start-->Programme-->Verwaltung-->Lokale Sicherheitsrichtlinien

 

Sicherheitseinstellungen..>Lokale Richtlinien-->Zuweisen von Benutzerrechten: Erstellen globaler Objekte doppelklicken, dann Knopf "Benutzer oder Gruppe hinzufügen" "Remotedesktopbenutzer"

 

Hinweise zur Installation von ObjectStore 7.1 32 Bit auf Windows 64 Bit

Grundsätzlich sollte eine ObjectStore 32-Bit Version immer auf einem 32-Bit Betriebssystem laufen. Bei der Installation werden mögliche Inkompatibilitäten allerdings nicht abgeprüft.

ObjectStore 7.1 32-Bit kann unter Windows 7 64-Bit und unter Windows 2008 R2 64-Bit verwendet werden. Dabei müssen folgende Punkte beachtet werden:

Installierte Servicepacks und Hotfixes können von der Kommandozeile mit dem Befehl "systeminfo" angezeigt werden.

Andere Kombinationen werden nicht unterstützt und können zu Fehlern in der Datenbank führen.

Mögliche Fehler und deren Behebung
 

Fehlerbeschreibung

ObjectStore Cache-Manager und/oder Server sind auf dem lokalen Rechner nicht erreichbar (Windows-Vista)

Beispiel
In einer DOS-Box folgende Befehle eingeben

c:\>oscmstat
<err-1111-1111>Failed to communicate with Cache Manager on host "..."

c:\>ossvrping localhost
The sserver refused the connection
Attemp to connect to server host "..." failed
Possibly there is no server running.
(The original error message was: Could not establish network connection OpenEvent "Global\accept.server_client" failed: 2 (err_net_cant_connect)) (err_server_refused_connection)

 

Mögliche Ursache
  • Dienste laufen nicht
  • Unter Windows Vista: UAC ist eingeschaltet, Dienste laufen nicht als Administrator
Fehlerbehebung
  • User Access Control abschalten
  • oder: Umgebungsvariable OS_NETWORK als Systemvariable setzen, dann den Rechner neu starten, damit Dienste und folgende Prozesse die Einstellungen übernehmen:
    OS_NETWORK=O7NETTCP
    Diese Lösung ist von der Benutzersicherheit besser als abschalten der UAC, aber etwas langsamer.
Weitere mögliche Ursache
Die Windows Firewall blockiert den Port, den der Client benötigt, um Rückmeldungen an den ObjectStore Server zu schicken
Fehlerbehebung
Es muss in den Einstellungen der Client - Firewall der Port 51031 TCP freigegeben werden (Ausnahmen der Firewall)
Siehe Administration der Firewall für Details

 

Wenn mehrere (auch virtuelle) Netzwerkadapter vorhanden sind könnte sich ObjectStore mit dem falschen verbunden haben
Fehlerbeschreibung

Es wird keine Verbindung zur Datenbank aufgebaut

Beispiel
 
Mögliche Ursache
Der ObjectStore-Server ist entweder nicht aktiv oder kann über das Netzwerk nicht angesprochen werden.
Fehlerbehebung
In einer DOS-Box den Befehl:

ping <server-name>

eingeben. Er liefert die IP-Adresse <ip-addresse> des Servers wieder. Sollte hier keine Antwort kommen (time-out), ist bereits der Rechner - auf welchem der Datenbank-Server läuft - im Netzwerk nicht erreichbar: Bitte erst eine Verbindung schaffen!

In einer DOS-Box den Befehl:

ossvrping <server-name>

eingeben. Hiermit kann geprüft werden, ob der Objectstore-Datenbankserver aktiv ist. Ist dieser nicht aktiv, muss dieser gestartet werden.

Um die Geschwindigkeit des Findens des Datenbank-Servers zu erhöhen, kann man mit einem Text-Editor (z.B. NotePad) die Datei <winnt-instverz.>\system32\ drivers\etc\hosts. editieren. Falls keine vorhanden ist, diese anlegen (Achtung: KEINE Dateiendung, NotePad nimmt bei nichtangegebener Endung defaultmäßig .Txt, deshalb beim speichern den abschließenden ‚.‘ miteingeben.)

Folgende Zeile am Ende einfügen:

<ip-adresse> <server-name>

Weitere mögliche Ursache
Die Windows Firewall blockiert den Port, den der Client benötigt, um Rückmeldungen an den ObjectStore Server zu schicken
Fehlerbehebung
Es muss in den Einstellungen der Client - Firewall der Port 51031 TCP freigegeben werden (Ausnahmen der Firewall)
Siehe Administration der Firewall für Details
Weitere mögliche Ursache
Die Datenbank liegt nicht auf einem zum Server gehörenden Laufwerk sondern wird über ein verknüpftes Laufwerk angesprochen (share).

Prüfen Sie, ob in der Fehlermeldung der Servername oder die IP-Adresse angegeben wird und vergleichen Sie diese mit dem erwarteten Server. Wenn die Angaben nicht übereinstimmen ist die Datenbank vermutlich nicht "server-local" und liegt auf einem Share (z.B. NFS oder Windows Share).

Fehlerbehebung
  • Die Datenbank auf ein zum Server gehörendes Laufwerk verschieben.
  • Alternativ kann über ein Locator-File eine "remote"-Database angebunden werden. Von dieser Methode wird abgeraten.
Weitere mögliche Ursache
Wenn mehrere (auch virtuelle) Netzwerkadapter vorhanden sind könnte sich ObjectStore mit dem falschen verbunden haben
Fehlerbehebung
Setzen Sie auf dem Client die Umgebungsvariable OS_BIND_INET auf die IP-Adresse oder den Host-Namen

 

Fehlerbeschreibung

Die Schema-Datenbank kann nicht geöffnet werden

Mögliche Ursache
Die ObjectStore-Schema-Datenbank (z.B. os_coll.adb) ist lokal, aber kein Server ist installiert
Fehlerbehebung
Die Schema-Datenbank muss auf einem Rechner liegen, auf dem ein ObjectStore-Server läuft. Die Umgebungsvariable OS_SCHEMA_PATH muss den Pfad zu diesen Dateien enthalten (z.B. dbserver:c:\odi_7.1\ostore\bin).

 

Fehlerbeschreibung

Nach kurzer Arbeitspause hat ein Client keine Verbindung zur Datenbank mehr

Mögliche Ursache
Die Windows Firewall blockiert den Port, den der Client benötigt, um Rückmeldungen an den ObjectStore Server zu schicken
Fehlerbehebung
Es muss in den Einstellungen der Client - Firewall der Port 51031/TCP und ggf. 51025/TCP freigegeben werden (Ausnahmen der Firewall)
Siehe Administration der Firewall für Details

 

Fehlerbeschreibung

Das manuelle Initialisieren des Transaction-Logs schlägt fehl: <err-0020-0017>

Mögliche Ursache
Der Serverparameter "Authentication required" steht auf "None"

Mit dem Befehl ossvrstat -parameters <servername> können Sie die Server-Parameter auflisten.

Fehlerbehebung
Starten Sie das Setup und setzen Sie in den Serverparametern das Authentication required auf Default (das ist "Name Password"). Initialisieren Sie dann das Log erneut mit osserver -con -i. Danach können Sie "Authentication required" wieder auf "None" setzen.