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Diese Seite befasst sich damit, wie Sie bei bereits existierender Eclipse Version das InstantView®-Feature installieren.
Haben Sie bisher noch kein Eclipse installiert, folgen Sie bitte dieser Anleitung.
Möchten Sie außerdem BIRT in Ihrer Eclipse-Version installieren, folgen Sie bitte anschließend dieser Anleitung.
EclipseCall ist ein Plug-In, mit dem Eclipse mit einem Dateinamen und Zeilen- und Spaltennummer als Parameter gestartet werden kann.
Setzen Sie zunächst die Umgebungsvariable CX_EDITOR auf (entweder als System Umgebungsvariable oder im aufrufenden batch mit SET CX_EDITOR=... Im letzteren Fall müssen Sie die %-Zeichen jeweils doppelt eingeben)
Es empfiehlt sich außerdem die Umgebungsvariable ECLIPSE_PATH = "C:\eclipse\eclipse.exe" zu setzen, da dieser Pfad zum Starten von Eclipse benutzt werden kann, sofern er nicht als Parameter an EclipseCall übergeben wurde.
Hinweise, zu Umgebungsvariablen von ClassiX® und wie man diese setzt, erhalten Sie hier.
Damit alle Prozesse Eclipse zuverlässig finden können, fügen wir das Eclipse-Verzeichnis zum PATH hinzu. Erweitern Sie dazu die System Umgebungsvariable PATH um (eventuell müssen Sie den Ausdruck Ihrem Eclipse-Installationsverzeichnis anpassen):
Nun muss ein Plug-In in Eclipse installiert werden, welches die mittels der Parameter spezifizierte Datei an der gewünschten Stelle öffnet.
Öffnen Sie dazu Eclipse.
Help → Install New Software…
Button "Add…"
Name: EclipseCall
Location:
http://www.jaylib.org/eclipsecall
Zum Löschen, Editieren und Hinzufügen von Update-Sites siehe Verwalten der Update-Sites.
Mit OK bestätigen und ggf. EclipseCall aus der ComboBox auswählen
Folgende Einträge sollten ausgewählt werden (EclipseCall + IDE integration).
Bitte beachten Sie, dass in dieser Ansicht "Group items by category" ausgewählt
ist.


Unter Umständen kann während der Installation eine Warnung auftreten, dass Software mit nicht signiertem Inhalt ("unsigned content") installiert wird. Diese ist für EclipseCall und das InstantView®-Feature zu ignorieren.
Nach der Installation des Plug-Ins (Next, Next, "Yes, I accept ...", Next, Finish) und einem Neustart von Eclipse muss in Window→Preferences ein Eintrag für EclipseCall stehen, über das der Port eingestellt werden kann (wir arbeiten mit dem Default-Port 2341).
Nun müssen noch zwei Dateien in das Installationsverzeichnis von Eclipse ("C:\eclipse\") geladen werden.
Um Eclipse auch aus dem Explorer heraus aufrufen zu können, müssen Sie zunächst in der Registrierungsdatenbank die für InstantView® benutzten Dateiendungen (.mod, .cxp, .lod, .ext, .prm) mit Eclipse assoziieren. Dazu bietet es sich an, die Registrierung von Windows anzupassen. Dazu legen Sie bitte eine Textdatei mit dem nachfolgenden Inhalt an:
Achten Sie in jedem Fall darauf, dass der Pfad zur Eclipse-Installation mit
Ihrer Installation übereinstimmt. Beachten Sie beim Bearbeiten der Registrierungs-Datei
außerdem, dass die Datei mit zwei Leerzeilen enden muss. Um diese Informationen
nun zur Registrierung hinzuzufügen, ändern Sie bitte die Endung der Text-Datei
zu ".reg", doppelklicken auf diese und bestätigen die Abfrage.
Weiterhin können die Dateiendungen
mit dem Batch eclipsecall.bat im Eclipse Installationsverzeichnis verbunden werden. Falls Sie dies tun oder die Assoziationen selbst setzen möchten, gibt es hier eine Einführung, wie die Registrierungsdatenbank bezüglich Dateiendungen aufgebaut ist. Alternativ können Sie die Datei-Typen auch im Windows-Explorer unter Extras, Ordneroptionen, Dateitypen dem Batch-File "eclipsecall.bat" zuordnen.
Beachten Sie bitte auch die Hinweise bzgl. der Dateiendungen unter Reservierte Assoziation von .mod-Dateien.
Über das Menü "Window → Preferences → General → Workspace" öffnen und
ACHTUNG: Beachten Sie, dass Plug-Ins, die eine Assoziation auf einen Dateitypen
besitzen (siehe auch Reservierte
Assoziation von .mod-Dateien), für diesen ein "default encoding" festlegen können.
Ist also beispielsweise DTD (Document Type Definition) installiert, so legt dieses
Plug-In das "default encoding" von .mod-Dateien auf UTF-8 fest und überschreibt
damit die Einstellung des Workspaces.
Bisher haben wir keine Möglichkeit gefunden, um dies abzustellen. Daher empfiehlt
es sich, sofern Sie InstantView® und nicht DTD nutzen möchten, das DTD-Plug-In
zu deinstallieren. Dazu schließen Sie Eclipse und löschen aus dem Verzeichnis "/plugins"
die Dateien "org.eclipse.wst.dtd.core_[...].jar" und "org.eclipse.wst.dtd.ui_[...].jar"
([...] steht dabei für die jeweilige Versionsnummer). Anschließend können Sie Eclipse
wieder wie gewohnt starten.

Über das Menü "Window → Preferences → General → Startup and Shutdown" öffnen und
Das InstantView®-Feature wird heruntergeladen und in einem beliebigen Verzeichnis abgespeichert.
Die InstantView®-Perspective kann über "Window → Open Perspective → Other → InstantView® → OK" ausgewählt werden.
Nun ist Eclipse schon in der Lage, InstantView® (außer eventuell Dateien mit der Endung .mod (siehe hier)) farbig codiert anzuzeigen. Um jedoch Quelltext bearbeiten zu können, müssen zunächst die entsprechenden Projekte importiert werden (siehe Einführung in Eclipse - Projektmanagement).
Möchten Sie die Icons zur Darstellung der Dateitypen ändern, so können Sie das unter Windows XP folgendermaßen tun:
Windows Explorer → Extras → Ordneroptionen → Dateitypen
Hier finden Sie eine Liste aller auf ihrem Computer registrierten Dateitypen. Nun können Sie den von Ihnen gewünschten Dateitypen heraussuchen und über "Ändern" beziehungsweise "Erweitert" die Assoziation dieses Dateityps und sein Icon anpassen.
Eventuell ist der Button "Erweitert" durch den Button "Widerherstellen" ersetzt. Sie können das Symbol für diesen Dateitypen dennoch setzen, indem Sie einen entsprechenden Wert in der Registrierungsdatenbank setzen:
Falls Sie die Registrierungs-Datei zur Assoziation der InstantView® Dateien ausgeführt haben, können Sie mit Schritt 4 fortfahren, da der entsprechende Schlüssel unter "appswh_file" zu finden ist.


BIRT ist ein Reporting
Tool, das auf Eclipse aufsetzt.
Es ist (wie die gesamte Eclipse-Infrastruktur) in Java geschrieben. Sofern BIRT
noch nicht in Ihrer Eclipse-Version vorhanden ist, können Sie dies bei Bedarf jederzeit
nachholen.
Eine Installationsanleitung für BIRT finden Sie hier.
Nachdem BIRT installiert wurde, muss BIRT in ClassiX® eingebunden werden.
Hinweise hierzu finden Sie
hier.
Da BIRT auch das DTD-Plugin mit einschließt, beachten Sie bitte die Hinweise zur Assoziation von .mod-Dateien.
Möchten Sie neben Eclipse noch einen alternativen Editor nutzen, beispielsweise wegen Funktionen, die Ihnen Eclipse bisher nicht bietet, so gibt es im Kontextmenü des Editors den Eintrag "Open this file with alternative editor". Nun wird die momentan geöffnete Datei im Editor Ihrer Wahl geöffnet.
Über "Window → Preferences → InstantView-Preferences → Editor → Alternative Editor" kommt man zu einer ComboBox, aus der man dann einen Editor auswählen kann, mit dem zukünftig die Schaltfläche im Kontextmenü verbunden wird.
Um Dokumente nach Fehlern zu parsen, muss dies in den Einstellungen aktiviert werden.
Damit das InstantView®-Feature flüssig laufen kann, empfehlen wir, den Arbeitsspeicher, der für Eclipse zur Verfügung steht, auf mindestens 512 MB zu setzen. Dazu öffnen Sie bitte die Datei "C:\eclipse\eclipse.ini" und ändern den Ausdruck hinter dem Argument "-Xmx" zu "512m" oder höher. Beachten Sie dabei, dass dieser Wert effektiv durch Ihren real eingebauten Arbeitsspeicher begrenzt wird.
Um Breakpoints besser sichtbar zu machen, empfiehlt es sich, in den Einstellungen unter
Window → Preferences → General → Editors → Text Editors → Annotations
"Breakpoints" auszuwählen und unter "Text as" und "Color" die Markierung der
Breakpoints einzustellen.
Wir empfehlen "Highlighted" und orange auszuwählen.
Beachten Sie, dass in den meisten Eclipse-Packages die Datei-Endung ".mod" für
das DTD-Plug-In reserviert ist. Diese Dateien werden jedoch von InstantView®
benötigt, da in Ihnen Module abgelegt werden.
Um die Assoziation der Datei-Endung vom DTD- auf das InstantView®-Feature
umzustellen, müssen Sie in den Einstellungen unter Window → Preferences → General
→ Editors → File Associations den Eintrag "*.mod" auswählen, den "InstantView®
Editor" auswählen und diesen mithilfe des Buttons "Default" als Default-Editor einstellen.
Zum Beispiel ist es auch sinnvoll, die Endung *.bat mit dem InstantView®
Editor zu verknüpfen, so können Batch Dateien direkt in ein Editor Fenster vom Explorer
aus per Drag&Drop gezogen werden.

Möchten Sie den DTD-Editor weiterhin mit der Datei-Endung ".mod" benutzen, so empfehlen wir Ihnen, entweder getrennte Workspaces anzulegen, da die Einstellungen spezifisch sind für den Workspace. Alternativ können Sie die Assoziationen in ihrer Einstellung belassen und die MOD-Dateien jeweils einzeln über das Kontextmenü mit dem InstantView® Editor öffnen.

Beachten Sie bitte, dass das DTD-Plugin auch bei veränderter Assoziation die
Kodierung
der MOD-Dateien bestimmt. Da InstantView®-Dateien in
Cp850
kodiert werden und das DTD-Plugin für seine Dateien
UTF-8 festlegt,
kommt es bei der Darstellung von Umlauten und anderen Zeichen außerhalb der
ASCII-Kodierung zu Fehlern in der Darstellung. Typischerweise werden solche
Zeichen als � dargestellt.
Hierbei hilft nur das Löschen der Dateien "org.eclipse.wst.dtd.core_[...].jar"
und "org.eclipse.wst.dtd.ui_[...].jar" aus dem "eclipse/plugins"-Verzeichnis für
Abhilfe.
Nachdem Sie nun Eclipse erfolgreich für den Gebrauch mit InstantView® installiert haben, finden sie hier weitere Hilfestellung und Tipps. Die Gesamtübersicht zur Dokumentation über Eclipse mit InstantView® finden Sie hier.